Regeln für das Zusammenleben

Regeln für das Zusammenleben

Zeige deinem Hund, dass du über ihn und alles, was ihn angeht (Zärtlichkeit, Futter, Spiel, Spaziergang usw.), bestimmen. Gehe daher nicht immer sofort auf ihn ein, wenn er zu dir kommt, dich anstupst, die Pfote auflegt oder fiept. Am besten ignoriere sein forderndes Verhalten völlig, auch wenn es dir schwerfällt.

Ignorieren

Ignorieren bedeutet: Du darfst deinen Hund nicht ansehen, nicht anfassen und nicht mit ihm sprechen. Bereits einen kurzen Moment später (wenn dein Hund Ruhe gibt) kannst du dann deinen Hund zu dir rufen und dich mit ihm beschäftigen. Denn es ist nicht gemeint, dass du deinem Hund keine Aufmerksamkeit mehr geben darfst.

Sozialkontakt

Im Gegenteil: Der Hund ist ein soziales Wesen mit einem großen Bedürfnis an Zuwendung. Es geht nur darum, den Zeitpunkt des Sozialkontaktes zu bestimmen. Gebe ihm Aufmerksamkeit und Körperkontakt sowie Streicheln auf deine Initiative hin – und nicht immer nur, wenn der Hund es gerade von dir fordert.

Erst einmal ein Kommando befolgen

Es sollte dir und deinem Hund in Fleisch und Blut übergehen, dass dein Vierbeiner immer erst einmal ein Kommando befolgen muss, bevor er etwas bekommt. Das heißt, bevor du mit ihm schmusen, spielen, ihm Futter gibst oder ihn zum Spaziergang anleinst, bevor er die Haustür verlassen oder aus dem Auto springen darf, muss er erst einmal ein Kommando (z. B. SITZ, PLATZ, GIB PFOTE) ausführen.

Positive Effekte

Diese Übung hat gleich mehrere positive Effekte: Dein Hund bekommt so immer wieder gezeigt, dass du über ihn bestimmst, du wirst für ihn noch wichtiger, er orientiert sich an dir, er wird gehorsam und kontrollierbar.

Kommando

Bitte vergesse nicht, das Kommando auch wieder aufzuheben. Durch klare Regeln im Zusammenleben vermeidet man Probleme. Du entscheidest  zwar, dass der Hund SITZ macht, er aber entscheidet, wann er wieder aufstehen darf.

Übung macht den Meister

Führe immer wieder „grundlos“ kleine Gehorsamsübungen mit deinem Hund durch, sowohl zu Hause im Alltag als auch draußen beim Spaziergang. Übe KOMM, SITZ, PLATZ, BLEIB, FUSS oder auch kleine Kunststücke. Hierdurch wird dein Hund zum einen besser ausgelastet und es wird sein Gehorsam gefördert, zum anderen tust du auch etwas für deine Führungsrolle. Dein Hund lernt, sich nach deinen Wünschen zu richten, sich an deinen zu orientieren, du bist für deinen Hund interessant und haben gemeinsam Spaß.

Wichtig ist

Wichtig ist dabei: Vergesse nicht, deinen Hund sofort zu belohnen, z. B. zu loben. Bei diesen Übungen sind Leinenruck, eine „harte Hand“ oder barsche Kommandos fehl am Platz. Das Ganze soll allen Beteiligten Freude machen!

Essen und Fressen

Speisen für den Menschen sind in der Regel nicht für Hunde geeignet, sowohl aus gesundheitlichen als auch aus Erziehungsgründen. Geben deinem Hund daher nichts von deinem Esstisch, dann wird dein Hund auch nicht betteln.

Wenn du deinem Hund nichts vom Esstisch gibst bleibt dir das was du da auf dem Bild siehst  erspart. 

 

Veröffentlicht unter meine Hundeerziehung

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*Mein Tipp* Hier bekommt man auch Hundespielzeug mit Lerneffekt: apportieren und belohnen

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