Hundeseele

Besitzpersönlichkeit prägt Hunde – Seele

Das Verhalten von dir von deinem Hund hat einen großen Einfluss auf die Seele deines Hundes. Wenn du eher ängstlich bist, weicht dein Hund dir nicht von der Seite. Bist du eher offen, bringt dein Hund ein freieres Verhalten an den Tag.

Dein Hund orientiert sich an der Persönlichkeit von dir.  das haben Verhaltensforscher an der Universität Wien herausgefunden. Sie analysierten das Verhalten von Mensch und Tier anhand 22 Mensch – Hund – Paaren.  Dazu hielten sich Besitzer und Hund in einem neuen Raum auf.  Während die Besitzer Bilder im Raum betrachten und bewerten sollten, durfte sich das Tier frei im Raum bewegen. Die Situation wurde gefilmt und anschließend ausgewertet.

Außer dem Filmmaterial wurden die Persönlichkeitsmerkmale der Besitzer mittels eines Fragebogens ermittelt. Sie wurden gemäß der fünf grundlegenden Merkmale Extraversion (offen für andere, vertrauensvoll),  Verträglichkeit, Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit und Neurotizismus (ängstlich, grübeln viel) kategorisiert.  Weiterhin mussten die Halter Fragen zu der Beziehung mit ihrem Hund beantworten, beispielsweise  “Nur das Zusammensein mit meinem Hund führt dazu, dass ich mich wohlfühle.”

Als Ergebnis konnten die Forscher eine Symmetrie beobachten: Wenn du eher ängstlich bist, emotional instabil- und du deinen Hund als sozialen Unterstützer betrachtest, wich er dir doch  kaum von der Seite. Bei Menschen, die von der Persönlichkeit er unabhängig und stabil waren sowie den Hund als Sozialpartner sahen, zeigt das Tier ein ungebundeners Verhalten .Er bewegt sich frei im Raum und hielt sich weniger in der Nähe des Besitzers auf inwieweit Hunde bewusst auf die Persönlichkeit von Menschen reagieren, sollen nun Folge Studium klären.

Geheimnisse der Hundeseele

“Du erlebst dein Hund tagtäglich als zuverlässigen Begleiter und Freund im Alltag.” Aber was steckt eigentlich hinter der pelzigen Fassade deines Hundes. “Das hast du dich sicherlich auch schon gefragt, was jetzt wohl im Inneren meines Hundes vorgeht ?”

Für die Wissenschaft war die Frage nach der genauen Psyche und dem Seelenleben eines Hundes lange Zeit uninteressant oder nur ein zu erforschende Randbereich. Dies hat sich inzwischen geändert. Spezielle Hunde psychologische Test rein, Intelligenz Studien und Emotional Analysen erregen die Aufmerksamkeit vom Kynologen. Obwohl sich dieses Gebiet heutzutage einen festen Platz in der Forschung erobert hat, sind die bisherigen Ergebnisse viele Hunde halten unbekannt, da sich hier nach wie vor um ein wissenschaftliches Spezialgebiet handelt Grund genug, das Gefühl und Seele Leben unserer Hunde für uns normal Hundehalter transparenter zu machen. “Ich meine du willst sicher auch wissen was in deinem Hund vorgeht.”  die Antworten auf den nachfolgenden Fragen drücken unserem bellenden Begleiter in ein ganz anderes Licht. Mit diesem Hintergrundwissen lassen sich viele Verhaltensweise genauer erklären. Dadurch ergibt sich ein deutlich besseres Verständnis von unserem Freund und Helfer “Hund”.

 

Haben Hunde eine Seele?

Das Wort “ Seele” wird im heutigen Sprachgebrauch mehrdeutig verwendet. Eine Definition des Begriffs lautet auf den Mensch bezogen “ Die Gesamtheit allen Fühlens, Denkens und Empfindens”.  Sehe ich mir mein Hund Eros im täglichen Leben an, bin ich durchaus der Meinung, dass er fühlt, denkt und empfindet! Doch wie sieht das die Wissenschaft?

Für die Forschung ist der Ausdruck “ Seele”  eher abstrakt . Sie spricht vielmehr von Bewusstsein im weitesten Sinne. Dies beinhaltet die Summe des sozioemotionalen und verhaltensbiologischen Repertoires  eines Tieres, Inklusive der Frage nach seiner Intention, derzeitigen Laune und seiner allgemeinen Gemütslage. Studienergebnisse zeigen in der Tat, dass Hunde ein Bewusstsein haben. Außerdem hat die Gefühls – und Hirnforschung bewiesen, dass viele Tiere, so auch unsere Hunde, emotionale Regungen verspüren. Hunden kann also durchaus eine Seele zugesprochen werden, die leidet, wenn ihre Bedürfnisse nicht erfüllt werden.Daher Braucht dein Vierbeiner für sein Seelenheil unbedingt den Kontakt zu Artgenossen denn wir können, ihm den Sozialpartner nicht ersetzen.

Für die Seele deines Hundes – ist Geborgenheit und Nähe zu dir – sehr wichtig! Denn die meisten Vierbeiner leben in Einzelhaltung, so dass der Mensch im alltäglichen Leben ihren bevorzugten Sozialgefährten darstellt. “Umso wichtiger ist deine Intensive Ansprache mit deinem Liebling.” Lebt ein Hund hingegen völlig alleine, erfährt er keinerlei zuwenden und darf er auch nur selten spielen – dan verkümmert seine Seele! Ein enger Kontakt zu dir wie bzw. Familie ist daher für deinen Hund von ganz entscheidender Bedeutung.

Glückliche Hunde:5 Tipps für die gesunde Hundeseele

“Gesunde, glückliche Hunde sind das schönste, was sich ihre menschlichen Freunde wünschen können. Als Zweibeiner kannst du einiges dazu beitragen, dass sich dein Kumpel mit der kalten Schnauze seine Lebensfreude lange bewahrt.” Die folgenden Tipps sind Balsam für die Hundeseele:

1. Ausreichend Zeit für glückliche Hunde

“An oberster Stelle steht für dich eine glückliche gemeinsame Zeit mit Ihm. Überlege gut vor der Anschaffung, ob du wirklich dazu bereit bist, deinen Hund nicht länger als 6 Stunden alleine zu lassen und mindestens zwei, besser noch drei Stunden täglich – mit ihm Gassi zu gehen und mit ihm zu spielen.”

“Vor allem in der Anfangszeit, wenn dein Welpe oder erwachsener Hund frisch bei dir eingezogen ist, musst du sogar noch mehr Zeit einkalkulieren. Denn schließlich müsst ihr euch erst einmal gegenseitig kennenlernen. Dein Vierbeiner muss die Grundregeln der Erziehung wie Stubenreinheit, Fütterungszeiten und wichtige Kommandos begreifen! Idealerweise solltest du dann die Ankunft deines pelzigen Mitbewohners lange und sorgfältig  vorher planen. Nehme für die Anfangszeit Urlaub!”

2.  Lob ist besser als Tadel

Oft verhaltet sich dein Tier anders, als du es dir wünscht,  weil sie anders denken. Dein Hund hat nichts Böses im Sinn und wollte dir nicht schaden, wenn sie einmal aus deiner Sicht mal Unfug treiben.Daher versteht dein Hund auch oft nicht, warum du mit ihm schimpfen tust.Glückliche Hunde wollen oft gelobt werden.”Dass brauchen sie”! Das muss nicht immer ein Leckerli sein – freundliche Worte und ein liebes “Fein” genügen oft schon.

3. Spielen, spielen, spielen

Bewegung und spielen sind nicht nur zur Vorbeugung von Übergewicht unverzichtbar, sondern auch für die gesunde Hundeseele wichtig. Wenn dein Hund glücklich ist, dann liebt er es  mit dir seine Zeit und seinen Artgenossen zu verbringen. Er kann sich auf den Hundespielplatz, beim Hundesport oder im eigenen Garten so richtig auszutoben.

4. Regelmässig Gassi gehen

Die tägliche Gassirunde tut der Hundeseele ebenfalls gut, vor allem wenn du den Hundespaziergang abwechslungsreich gestaltest. So kann dein Liebling neues entdecken, unbekannte Eindrücke sammeln und seine Neugier befriedigen. Sei dir des Weiteren darüber im Klaren,  dass dein Hund auch beim  einen schlechten Wetter, ungern auf seinen Spaziergang verzichten will. Bei sehr hohen oder sehr niedrigen Temperaturen solltest Du  jedoch ein paar Schutzmaßnahmen ergreifen.

5. Klare Regeln und Zuverlässigkeit

Ein Abwechslungsreicher Spaziergang trägt dazu bei, für eine glückliche Seele deines Hundes.Bei klaren Regeln und einer gewissen Routine hingegen, fühlen sie sich am wohlsten. Das betrifft vor allem die Tageszeiten für die Gassirunden und Fütterung, die du möglichst immer einhalten solltest.Aber auch Erziehungsgrundsätze und Regeln sollten klar und verständlich für dein Hund sein. Wähle lieber kurze, aber präzise Grundkommandos, die du mit deinem Vierbeiner üben kannst. Überfordere dein Hund nicht mit zu vielen  Informationen und Signalen. Zeige deinen pelzigen Freund, dass er sich stets auf dich verlassen kann.Deine Zuneigung ist Ihm sehr wichtig!

Veröffentlicht unter Hundeseele

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